Der Bannoser Theaterverein

"Bannoser", das ist ein gemeinnütziger Verein mit derzeit 126 Mitgliedern und das  Freizeitvergnügen begeisterter Amateurschauspieler, die auf nahezu professionellem Niveau mit entsprechendem Zeit- und Arbeitsaufwand, in eigener Regie und unentgeltlich Theater machen - weil es ihnen nach 26 Jahren  noch immer wahnsinnig viel Spaß macht.

1985: Junge Leute aus Brensbach und Umgebung bringen die Geschichte des Brensbacher "Eulenspiegels", genannt "Der Bannoser", nach einer Romanvorlage des  Brensbacher Heimatdichters Karl Schäfer auf die Bühne. Der Erfolg war riesig und Anlass genug, weiterzumachen.

1986: Es erfolgt die Vereinsgründung; aus "Der Bannoser" werden "Die Bannoser".

1989: Das ehemalige Brensbacher Kino wird angemietet. Es dient bereits während des beginnenden Ausbaus zum Proben, aufgeführt wird weiterhin im Brensbacher Gemeindezentrum.

1997: Nach 8 Jahren harter Arbeit wird das Bannoser-Theater  eröffnet. Von nun an steigen die Zahl und die Art der Veranstaltungen.

1998: Eine Kinder- als  auch eine Jugendgruppe beginnt mit eigenen Produktionen. Zusätzlich sorgen zahlreiche Sketchauftritte bei Jubiläen, Betriebs-oder Familienfeiern für die wachsende Popularität. Insbesondere die in Mundart gespielten Stücke erfreuen sich  großer Beliebtheit und haben schon das Hessische Fernsehen ins Bannoser-Theater gelockt.

2004: Am 24.06.2004 wird ein weiterer Meilenstein gesetzt; die Bannoser kaufen das Theater und spielen jetzt im eigenen Haus!

2011: "Theater für die Zukunft - Theater für Generationen": Unter diesem Motto bauen die Bannoser ihr Theater aus. Am 30. März fällt nach langen und intensiven Vorbereitungen der Startschuss für den Baubeginn. Das Ende der Baumaßnahmen ist für Sommer 2012 geplant. Die Aufführungen der Spielsaison 2011/ 2012 werden an der früheren Wirkungsstätte auf der Bühne der Kulturhalle des Gemeindezentrums in Brensbach stattfinden.

Von 1985 bis 2011 entstehen 49 Theaterproduktionen, darunter Komödien, Volksstücke, Satiren, Märchen u.a.
Rund 5000 Zuschauer besuchen jährlich die Vorstellungen in Brensbach. Und dennoch bekommen viele Interessierte keine Karte, da die  Aufführungen rasend schnell ausverkauft sind.